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OMNIRES

Interior Architecture Connects Europe

INTERIOR ARCHITECTURE CONNECTS EUROPE 2026

Interior Architecture Connects Europe 2026 brachte die europäische Innenarchitektur-Community erstmals in Polen zusammen. Die vom Stowarzyszenie Architektów Wnętrz (SAW), dem European Council of Interior Architects (ECIA) und der Fakultät für Innenarchitektur der Akademie der Bildenden Künste in Warschau organisierte Veranstaltung bot Raum für den Erfahrungsaustausch und Gespräche über die Zukunft des Berufs sowie die Bedeutung von Zusammenarbeit im zeitgenössischen Design. Als Hauptpartner beteiligte sich OMNIRES an diesem Dialog, förderte den Austausch zwischen Innenarchitektinnen und Innenarchitekten, Designerinnen und Designern sowie Herstellern und stärkte die Sichtbarkeit polnischen Designs im europäischen Kontext.

DER WERT DER ZUSAMMENARBEIT

Ein zentrales Thema des Forums war die Zusammenarbeit zwischen Innenarchitektinnen und Innenarchitekten, Designerinnen und Designern, Herstellern und Kunsthandwerkern. Eine von Małgorzata Szczepańska moderierte Podiumsdiskussion über polnisches Design und Handwerk beleuchtete, wie durch Kooperation Werte entstehen, die lokale Produktion gefördert wird und welches Potenzial polnische Marken und Kreative auf dem europäischen Markt haben. Die Perspektive der Marke und des Herstellers vertrat Paulina Shacalis, Creative Director & Lead Designer bei OMNIRES. An der Diskussion nahmen außerdem Kacper Gronkiewicz, Kasia Borkowska und Tomek Pydo von KABO & PYDO, Grzegorz Goworek von Studio Organic, Oskar Zięta sowie Davina Preca vom ECIA teil. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Zusammenarbeit die Qualität von Projekten steigern, lokales Know-how stärken und dem polnischen Design zu einer stärkeren Position in Europa verhelfen kann.

Unser Beruf verändert sich – wie alles um uns herum – mit großer Dynamik. Deshalb müssen wir uns als Innenarchitektinnen und Innenarchitekten immer wieder fragen, was wir gestalten und für wen. Eine Erkenntnis zog sich durch alle Gespräche: Wir gestalten für Menschen.

Anna Olga Chmielewska, Innenarchitektin und Vorstandsmitglied
des Stowarzyszenie Architektów Wnętrz

ZEIT FÜR POLNISCHES DESIGN

Die begleitende Ausstellung an der Akademie der Bildenden Künste zeigte zeitgenössische polnische Innenarchitektur als Disziplin an der Schnittstelle von Design, Kunst und Handwerk. Ausgangspunkt der eigens von SAW-Mitgliedsbüros geschaffenen Installationen waren Objekte polnischer Designerinnen und Designer sowie Hersteller – nicht als isolierte Gebrauchsgegenstände, sondern als Träger von Erinnerungen, Assoziationen und Emotionen. Jede Arbeit entsprang einer persönlichen Deutung und eröffnete Raum für eine freie Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Objekt, Mensch und Raum.

Mir war wichtig, vertraute Gegenstände in einem völlig neuen Kontext zu zeigen – nicht über ihren Gebrauchswert, sondern über die Situationen, Augenblicke und Gefühle, mit denen wir sie verbinden.

Małgorzata Szczepańska, Kuratorin der Ausstellung

DER SCHAM BEGEGNEN

Die Innenarchitektin und Schöpferin der Installation Agnieszka Stefańska widmete sich der Scham – einem intimen, schwer zugänglichen Gefühl – und verortete sie im Badezimmer, einem von Natur aus privaten Raum. Für ihre Komposition verwendete sie Elemente der von Maja Ganszyniec entworfenen Armaturenkollektion OMNIRES BEYOND. Sie ließ das Verborgene mit dem Sichtbaren, das Dezente mit dem Inszenierten in Dialog treten; ein Duft fügte dem Erlebnis eine weitere sinnliche Ebene hinzu. Im Laufe der Arbeit trat zur „Scham“ ein „Nicht“ hinzu – eine Geste, die half, mit diesem Gefühl vertraut zu werden, ohne ihm seine Kraft zu nehmen. So entstand NIE-WSTYD („Nicht-Scham“): eine Installation, die Raum für persönliche Deutungen und die individuelle Begegnung mit diesem Gefühl lässt.

Vor allem wollte ich eine Installation schaffen, die schön ist, ohne bloßzustellen; die die Betrachtenden innehalten lässt, damit sich jeder Mensch diesem Gefühl so weit nähern kann, wie es für ihn selbst stimmig ist. Ich freue mich sehr, dass die Offenheit von OMNIRES – als Marke, Hersteller und Projektpartner – es mir ermöglicht hat, die Installation genau so umzusetzen, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Agnieszka Stefańska, Innenarchitektin und Gestalterin der Installation NIE-WSTYD

AUSKLANG IM OMNIRES STUDIO

Am letzten Veranstaltungstag stand Warschau mit seiner Architektur im Mittelpunkt. Den Abschluss eines Streifzugs durch die Stadt bildete der Besuch einer internationalen Gruppe von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten im OMNIRES Studio. Dort konnten sie die Marke, ihre Kollektionen und ihre Designphilosophie näher kennenlernen. Die ungezwungene Atmosphäre bot Gelegenheit zum Gespräch und rundete vier Tage des Erfahrungsaustauschs auf natürliche Weise ab.

Interior Architecture Connects Europe machte deutlich, wie wichtig Dialog, neue Perspektiven und die Zusammenarbeit über Disziplingrenzen hinweg für die Entwicklung zeitgenössischer Innenarchitektur sind. Für OMNIRES war die Teilnahme Ausdruck des kontinuierlichen Engagements der Marke für die Designkultur und für den Aufbau von Beziehungen zur Innenarchitektur- und Design-Community in Polen und Europa.